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Die
Veranstaltungen im Juz folgen dicht aufeinander. Kids und Teens trafen sich am
11. Februar im Jugendzentrum, um an der Aktion „Platz da“ teil zu nehmen, die
durch den lokalen Aktionsplan Herzogtum Lauenburg im Rahmen des Bundesprogramms
„Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ gefördert wird. Träger ist der Verein„Miteinander Leben“.
Beim „Platz da!“-Workshop wurde diskutiert, die Meinunggesagt und Wünsche geäußert: Wo sind die Jugendlichen in Büchen gerne? Neben
dem Jugendzentrum wurden als Lieblingsplätze auch das eigene Zuhause, die
Skatebahn, das Waldschwimmbad, die Freiwillige Feuerwehr oder das Deutsche Rote
Kreuz auf einer Karte aufgezeichnet. Und was finden unsere Jugendlichen doof?
„Lange Schulzeiten, frühes Aufstehen und die laute Bahn“, berichtet Svenja
Kaszubowski, die zusammen mit Petra Franzenburg den Workshop von Petra
Michalski und Arne Strickrodt begleitet hat. „Es gab viele Äußerungen, mit
denen wir uns in der Zukunft beschäftigen werden müssen, wenn wir als Gemeinde unsereJugendlichen ernst nehmen wollen.
Zum Beispiel finden unsere Teens, das es zuwenig Spielplätze für ältere Kids gibt.“ Einzelne Teens wünschten sich eine
Parkourstrecke, ein Cheerleaderteam oder mehr ungestörte Plätze für Jugendliche.
Aber auch ganz konventionelle Wünsche wurden ausgesprochen, wie beispielsweise die
Bitte nach mehr Mülleimern in Büchen. Hoch im Kurs standen Veranstaltungen für
Jugendliche. Das Angebot speziell im Jugendzentrum gefällt den Kids und Teens, in
ihren Augen kann es aber auch noch verbessert werden. So wurde sich „mehr Platzim Juz“ gewünscht, längere Öffnungszeiten oder eine Mädchengruppe.
EinigeWünsche können in abgewandelter Form umgesetzt werden „Eine Juz-Tour nach
Hamburg zum Shoppen oder der gelegentliche Besuch eines amerikanischen
Schnellimbiss mit dem Juz-Bus ist kein Problem“, so Svenja Kaszubowski, die
nach dem Workshop mit einer kleineren Gruppe weiter an der Aktion gearbeitet
hat. Die Fotos einiger Teilnehmer werden auf lebensgroße Pappkameraden
gedruckt. Diese fordern in einer Sprechblase zusammenfassend: Mehr Aktivitäten
und Plätze für Jugendliche in Büchen! „Als Jugendpflegerin muss ich nun am Ball
bleiben: Was kann schnell und einfach realisiert werden, was nicht? Neue Fußballtornetze
oder ein Platz zum ruhigen Chillen im Juz ist zusammen mit den Jugendlichen schnell
organisiert. Ob wir aber einen Jugendclub außerhalb von Büchen realisieren,müssen wir sehen.“
Dem Wunsch nach mehr Jugend-Partys konnte das Juz-Team schonnachkommen: Am Dienstag, den 21. Februar gab es eine Faschingsdisco. Piraten,
Monster, Häuptlinge und Co. eroberten das Jugendzentrum. Das Juz-Aktionsteam
versorgte alle Gäste mit (natürlich) alkoholfreien Getränken und dank einer
großzügigen Naschi-Spende aus der Gemeinde fehlte es auch nicht an der süßen Stärkung
für zwischendurch. Das Juz-Security-Team sorgte dafür, dass keine
Außerirdischen ihr Raumschiff falsch parkten. Der Juz-Licht-Speziallist Fin
Malte tauchte den großen Gemeinschaftsraum in fetzige Farben und DJ Miles sorgte
für die richtige Party-Musik.
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